Bedeutet Fructoseintoleranz immer auch einen Vitaminmangel?

Wer sich gesund, abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, braucht auch im Winter keine Angst vor einer Mangelernährung zu haben. Allerdings essen viele Menschen, insbesondere im Winter, nicht so ideal. Die Kälte verleitet dazu, deftiges Essen und Süßigkeiten zu genießen. Andere mögen das typische Wintergemüse nicht oder denken, dass die Zubereitung zu lange dauert. Bei Fructoseintoleranz besteht gerade im Winter die Gefahr von Mangelerscheinungen. Stress im Alltag, Sorgen, Krankheit, einseitige Ernährung und andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten können zusätzlich das Risiko für eine Mangelernährung erhöhen. Wenn wichtige Nährstoffe wie zum Beispiel Zink und Folsäure fehlen, steigt die Anfälligkeit für Infektionen. Was können Menschen mit Fructoseintoleranz tun?

Menschen mit Fructoseintoleranz leiden vielfach unter einem Mangel an Zink, Folsäure und Tryptophan, was sich in unter anderem in Antriebslosigkeit, häufigen Erkältungen und depressiven Verstimmungen niederschlagen kann. Eine hinreichende Nährstoffversorgung ist daher das A und O bei Fructoseintoleranz. Das Kombipräparat Fructophan ist speziell auf die Anforderungen einer Fructoseintoleranz zugeschnitten und unterstützt den Organismus bei der Versorgung mit diesen essentiellen Nährstoffen. (gesponsert)

Sind Nahrungsergänzungsmittel eine gute Alternative?

Direkt nach der Diagnose einer Fructoseintoleranz können viele Betroffene sich nicht vorstellen, wie sie eine ausgewogene Ernährung sicherstellen sollen und denken zwangsläufig an einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen. Obst und einige Gemüsesorten, die Hauptlieferanten für Vitamine sind, enthalten viel Fruchtzucker. Allerdings bedeutet eine Fructoseintoleranz-Diagnose bei den meisten Menschen nicht zwangsläufig einen kompletten Verzicht auf Obst, sodass ein Vitaminmangel nicht unbedingt auftreten muss. Wer bei der Auswahl von Obstsorten auf fructosearme Sorten wie Aprikosen, Papaya oder Honigmelonen zurückgreift, kann seinen Vitaminbedarf decken. Dabei sollte jeder seine individuellen Toleranzgrenzen kennen. Diese sind sehr unterschiedlich und können im Rahmen einer speziellen Diät mit Karenz- und Testphasen ermittelt werden. Mit der Zeit können sich diese Toleranzgrenzen sogar erhöhen, wenn sich der Darm erholt hat. Die Auswahl an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten ist groß.

Mangelerscheinungen bei Fructoseintoleranz

Durch die veränderte Darmflora infolge einer Fructoseintoleranz kann der Körper Nährstoffe nicht so gut aufnehmen wie ein gesunder Darm. Bei Fructoseintoleranz kommt es daher häufig zu einem Mangel an Vitamin B, insbesondere an Folsäure (Vitamin B9). Dieses Vitamin ist jedoch essenziell für die Zellerneuerung. Der Körper benötigt auch B-Vitamine für den Eisenstoffwechsel.

Studien zufolge tritt infolge einer Fructoseintoleranz auch häufig ein Zinkmangel auf. Zink schützt vor Infektionen und fördert körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Ein Zinkmangel äußert sich oft durch eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und verzögerte Wundheilung. Ob ein Mangel an Zink oder Folsäure vorliegt, lässt sich leicht mit einer Blutuntersuchung feststellen.

Vitaminmangel bei Fructoseintoleranz entgegenwirken

Es fällt den Betroffenen oft schwer, sich nach der Diagnose ausgewogen zu ernähren. Herauszufinden, was verträglich ist und was nicht, kann ein langwieriger und vor allem unangenehmer Prozess sein, wenn es dabei immer wieder zu Beschwerden kommt. In dieser Zeit kann es hilfreich sein, den Körper mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen.


Mehr zu diesem Thema: Fructoseintoleranz – Diagnose finden, Auslöser erkennen, Ernährung anpassen, Trias Verlag (gesponsert)


Foto: © Adobe Media. Gesunde Ernährung bei Fructoseintoleranz. Woman with fresh fragrant tangerine at home. Von DimaBerlin