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Ernährungshypochonder

Ernährungshypochonder

Wir haben bereits einige Male darüber berichtet, dass Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu einem regelrechten Trend geworden sind. Natürlich gibt es leider viele, die wirklich betroffen sind. Aber ein großer Teil der „Verzichtenden“ gehört auch zu der Kategorie Ernährungshypochonder: Sie gehen fest davon aus, bestimmte Nahrungsmittel nicht zu vertragen. Reden sich ihre Unverträglichkeiten förmlich ein. Doch tatsächlich sind sie gesund.

Ernährungsalternativen für Betroffene

Laktoseintoleranz, die Unverträglichkeit gegenüber Fruchtzucker, eine Histaminintoleranz oder die Glutenunverträglichkeit – die Liste an möglichen Intoleranzen ist lang. Sie schränken die Betroffenen in der Ernährung stark ein. Während es mittlerweile zahlreiche Laktosefreie Ersatzprodukte gibt, haben es die Betroffenen von Fructoseintoleranz und Histaminintoleranz wesentlich schwerer. Auch für glutenintolerante Menschen gibt es bereits Alternativen, die es auch schon in einige Discounter geschafft haben. Aber diese sind teilweise noch schwer zu bekommen und – auch im Discounter – relativ teuer.

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Ernährungshypochonder – ein Problem unserer Zeit

Die Ernährungshypochonder machen es den tatsächlich Betroffenen nicht einfacher. Besonders glutenfreie Produkte sind im Laden häufig vergriffen. Auch steigt durch die Hypochonder das Akzeptanzproblem. Die tatsächlich Betroffenen werden weniger ernst genommen – das Umfeld reagiert skeptisch und teilweise genervt.

Auch Restaurants leiden unter solchen Ernährungshypochondern. Denn ihre Gäste problematisieren die Ernährung immer mehr. Während Inhaltsstoffe und Allergene in der Regel bereits sehr zuverlässig auf Speisekarten ausgewiesen werden und den tatsächlich Betroffenen sehr gut informieren, sind es oft die Scheinbetroffenen, die die Speisekarte bis ins letzte Detail „zerlegen“ und das Personal an seine Grenzen bringt.

Eine zuverlässige Diagnose ist wichtig

Dabei ist der unbegründete Verzicht häufig nicht gesund. Denn eine ausgewogene Ernährung wird eingeschränkt. Das Risiko, den Körper nicht mit allen nötigen Vitalstoffen zu versorgen, steigt. Das Ergebnis sind Mangelerscheinungen, die weitreichende Folgen haben können. Aus diesem Grund ist es unverzichtbar, eine Nahrungsmittelintoleranz zuverlässig zu Diagnostizieren. Der erste Schritt ist ein Ernährungstagebuch und damit eine erste Selbstdiagnose. Ist der Verdacht begründet, so sollte aber ein Fachmann die letztendliche Diagnose stellen und auch bei einer eventuell notwendigen Ernährungsumstellung unterstützen.

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