Fructoseintoleranz ist weit verbreitet und macht vielen Betroffenen das Leben schwer. Ist sie jedoch erst einmal diagnostiziert, lernen die Betroffenen meist schnell und relativ gut damit umzugehen. Obst und andere Lebensmittel, die Fruchtzucker enthalten, sollten in der Regel gemieden werden. Geringe Mengen werden, abhängig von der jeweiligen individuellen Toleranzgrenze, meist jedoch vertragen. Wird doch einmal zu viel Fructose aufgenommen, sind die Folgen zwar teilweise äußerst unangenehm, langfristig jedoch unproblematisch, keineswegs jedoch lebensgefährlich.

Ein Glas Cola brachte eine 20-jährige Südkoreanerin kürzlich jedoch in Lebensgefahr – auf Grund der enthaltenen Fructose, wie sich später herausstellte. Nach nur einem Glas des Getränks bekam die junge Frau einen roten, juckenden Ausschlag mit Quaddeln am ganzen Körper. Die Beschwerden waren derart schwer, dass die Frau umgehend ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort angekommen waren die Ärzte zunächst ratlos, wie die Huffington Post berichtete.

Menschen mit Fructoseintoleranz leiden vielfach unter einem Mangel an Zink, Folsäure und Tryptophan, was sich in unter anderem in Antriebslosigkeit, häufigen Erkältungen und depressiven Verstimmungen niederschlagen kann. Eine hinreichende Vitalstoffversorgung ist daher das A und O bei Fructoseintoleranz. Das Kombipräparat Fructophan ist speziell auf die Anforderungen einer Fructoseintoleranz zugeschnitten und unterstützt den Organismus bei der Versorgung mit diesen essentiellen Nährstoffen. (gesponsert)

Extrem starke Symptome sorgen für Unklarheit

Zahlreiche Tests auf diverse Allergien sind bei der jungen Frau negativ. Sie reagiert weder auf Pollen, Gluten, Hausstaub oder andere Stoffe, obwohl die Symptome auf eine starke allergische Reaktion schließen lassen. Hohe Antikörper-Werte im Blut bestätigen einen allergischen Schock.

Abdigest bei Fructoseintoleranz

Um weitere Tests durchführen zu können, musste die Frau erneut ein Glas Cola zu sich nehmen. Und tatsächlich traten die starken Symptome erneut auf. Nur innerhalb von Minuten litt die Patienten, neben starken Hautausschlägen, zudem unter Atemnot. Die Cola, bzw. deren Inhaltsstoffe, wurden als Auslöser der starken Beschwerden identifiziert. Doch die genaue Ursache blieb damit weiterhin unbekannt.

Fructoseintoleranz als Auslöser lebensbedrohlicher Beschwerden

Ein Fructosetest verschaffte endlich Klarheit: Die Frau ist stark fructoseintolerant, zumindest manchmal. Eine plötzliche Fructoseintoleranz in dem Maße ist, den Ärzten zufolge, bisher noch nicht bekannt. Starke Beschwerden bei Fructoseintoleranz sind weit verbreitet – jedoch sind diese in der Regel nicht lebensbedrohlich. Es ist noch unklar, wie die Fructoseintoleranz bei der jungen Südkoreanerin wirkt, zumal die Aufnahme von Fructose bei der Frau scheinbar nicht immer zu einer Reaktion der Antikörper führt.

Eine medizinische Lösung ist bisher entsprechend noch nicht vorhanden. Im ersten Schritt muss die Patientin natürlich Fruchtzucker meiden. Cola ist künftig ein absolutes Tabu.

Mehr zu diesem Thema: Fructoseintoleranz – Diagnose finden, Auslöser erkennen, Ernährung anpassen, Trias Verlag (gesponsert)

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