Warum Zink bei Fruchtzucker-Unverträglichkeit eine Rolle spielt

Zink ist im menschlichen Körper ein sehr wichtiges Mineral. Es unterstützt das Immunsystem, ist am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen aus der Nahrung beteiligt und ebenso am Transport von Kohlendioxid im Blut. Es hilft bei Alkoholabbau und ist bei Männern an der Entwicklung der Geschlechtsorgane und der Spermienbildung beteiligt. Im Körper gibt es viele Enzyme, die ihre Arbeit erst dann richtig verrichten können, wenn die Zinkversorgung ausreichend ist, wie beispielsweise die alkalische Phosphatase. Kommt es zu einem Zinkmangel, ist das an vielen Indizien erkennbar, weil Zinkmangel viele Körperfunktionen beeinflusst.

Worin ist Zink enthalten?

Tierische Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Milch, Käse, Fisch und Meeresfrüchte liefern viel Zink. Darüber hinaus ist in grünem Tee, Hülsenfrüchten und Sprossen reichlich Zink enthalten. Eine einseitige Ernährung kann sehr leicht zu einem Zinkmangel führen.

Menschen mit Fructoseintoleranz leiden vielfach unter einem Mangel an Zink, Folsäure und Tryptophan, was sich in unter anderem in Antriebslosigkeit, häufigen Erkältungen und depressiven Verstimmungen niederschlagen kann. Eine hinreichende Vitalstoffversorgung ist daher das A und O bei Fructoseintoleranz. Das Kombipräparat Fructophan ist speziell auf die Anforderungen einer Fructoseintoleranz zugeschnitten und unterstützt den Organismus bei der Versorgung mit diesen essentiellen Nährstoffen. (gesponsert)

Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) lautet, zehn bis 15 mg Zink täglich aufzunehmen. Da der Körper das Mineral nicht speichern kann, ist die tägliche Aufnahme sehr wichtig.

Bestimmte Personengruppen, wie Schwangere oder Sportler, haben einen höheren Bedarf an Zink. Sie sind besonders gefährdet, an Zinkmangel zu leiden. Da Vegetarier und Veganer keine tierischen Produkte essen, ist es für sie ebenfalls nicht so einfach, immer eine ausreichende Zinkversorgung sicherzustellen. Sie sollten ihren Zinkhaushalt gut beobachten.

Fructoseintoleranz führt häufig zu Zinkmangel

Studien zufolge haben Menschen, die unter Fructoseintoleranz leiden, ebenfalls häufig Mangelerscheinungen. Ihnen fehlt es nicht nur Zink. Sie leiden häufig auch unter einem Mangel an Tryptophan und Folsäure. Die Folgen sind depressive Verstimmungen, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und häufige Erkältungen. Wieso genau es durch Fructose-Malabsorption zu einem Zink- und Folsäuremangel kommt, ist noch nicht erforscht. Möglicherweise spielen gestörte Abläufe im Dickdarm eine Rolle, so wie dies auch bei Tryptophanmangel der Fall sein kann.

Zinkmangel ist zwar an Körpersignalen gut zu erkennen, dennoch bleibt er oftmals lange unentdeckt. Die Diagnose ist auch für einen Arzt nicht so einfach, denn ein großer Teil des im Körper vorhandenen Zinks befindet sich in den Zellen. Um einen Zinkmangel sicher zu diagnostizieren, ist auch die Messung der alkalischen Phosphatase ein guter Indikator. Dabei handelt es sich um ein sehr wichtiges Enzym, das nur ausreichend vorhanden ist, wenn auch ausreichend Zink vorhanden ist.

Welche Symptome verursacht Zinkmangel?

Menschen, die nicht ausreichend mit Zink versorgt sind, können an folgenden Symptomen leiden:

  • Erhöhte Neigung zu Infektionskrankheiten
  • Neigung zu entzündlichen Hauterkrankungen
  • Haarausfall
  • brüchige Nägel
  • eingerissene Mundwinkel
  • Störungen von Fruchtbarkeit und Wachstum
  • entzündliche Hauterkrankungen

Wer seinen Zinkbedarf nicht ausreichend über die tägliche Nahrung decken kann, sollte dies besonders im Falle einer Fructose-Intoleranz mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln tun.

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Foto: (c) adobe media. Poor appetite. Zinkmangel bei Fruchtzucker-Malabsorption. Von zinkevych