Sicher, Fast Food ist nicht immer das gesündeste Essen, aber natürlich eine sehr schnelle und bequeme Variante für die Mittagspause oder abends nach Feierabend, wenn die Lust fehlt, noch zu kochen. Sind Sie von einer Fructoseintoleranz betroffen, kann Fast Food wegen seines oftmals hohen Fruchtzuckergehaltes jedoch schnell zu Bauchschmerzen, Blähungen und Co. führen. Wenn es Ihnen sehr schwer fällt, komplett auf Burger und Co. zu verzichten, erfahren Sie in diesem Beitrag unter anderem, was Sie bei dem Konsum von Fast Food bei Fructoseintoleranz beachten sollten.

Nachteile von Fast Food bei Fructoseintoleranz

Der Verzehr von Fast Food bei Fructoseintoleranz ist weniger wegen fructosehaltigem Obst oder Gemüse problematisch. Das eigentliche Problem ist vielmehr der versteckte Fruchtzucker. Bei der Zubereitung von Fast Food wird vielfach auf Fertigprodukte zurückgegriffen, in denen oft große Mengen an Fructose enthalten sind. Denn die Lebensmittelindustrie verwendet häufig Fruchtzucker bei der Produktion von industriell hergestellten Lebensmitteln. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Unter anderem wird Fruchtzucker als günstiger Geschmacksverstärker eingesetzt. Zudem ermöglicht er eine längere Lagerung, da er die Lebensmittel feucht hält. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Gründe.

Menschen mit Fructoseintoleranz leiden vielfach unter einem Mangel an Zink, Folsäure und Tryptophan, was sich in unter anderem in Antriebslosigkeit, häufigen Erkältungen und depressiven Verstimmungen niederschlagen kann. Eine hinreichende Vitalstoffversorgung ist daher das A und O bei Fructoseintoleranz. Das Kombipräparat Fructophan ist speziell auf die Anforderungen einer Fructoseintoleranz zugeschnitten und unterstützt den Organismus bei der Versorgung mit diesen essentiellen Nährstoffen. (gesponsert)

Im Supermarkt hilft in solchen Fällen ein Blick auf die Zutatenliste. Im Fast Food-Restaurant ist das eher schwieriger. Meistens können einem auch die Mitarbeiter dort wenig Auskunft über den Fructosegehalt der Mahlzeiten geben. Die größte Gefahr lauert bei den Getränken und bei den Saucen. Bei den Getränken können Sie leicht Abhilfe schaffen, indem Sie auf die üblichen fructoselastigen Softgetränke verzichten und stattdessen zum Beispiel auf stilles Wasser zurückgreifen. Bei den Saucen ist das nicht ganz so einfach. Ein Burger ohne Sauce kann zum Beispiel eine sehr trockene Angelegenheit werden.

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Es bleibt nur die Möglichkeit zu testen

Für den Verzehr von Fast Food bei Fructoseintoleranz gilt somit Entsprechendes, wie bei allen anderen Lebensmitteln auch. Im Zweifel müssen Sie testen, was Sie vertragen.

Fast Food bei Fructoseintoleranz nicht gedankenlos testen

Natürlich sollten Sie nicht einfach blind drauflos testen, sondern schon darauf achten, welche Fast Food-Produkte Sie testen und welche nicht. Denn einige Produkte können Sie bereits von vornherein aufgrund von ihren Bestandteilen aussortieren, wenn Ihnen bekannt ist, dass diese Ihnen nicht bekommen.

Systemgastronomie kann auch Vorteile haben

In Sinne des Testens hat die Systemastronomie aber auch einen Vorteil, denn hier werden immer wieder die gleichen Zutaten in den gleichen Mengen verwendet. Dadurch sind Sie nahezu auf der sicheren Seite, wenn Sie etwas gefunden haben, was Ihnen keine Probleme bereitet, und können dieses beim nächsten Besuch wieder essen. Bei großen Ketten hat das noch einen weiteren Vorteil: Wenn Sie fremd in einer Gegend sind, aushäusig essen wollen und sich eine Filiale der Kette in der Nähe befindet, gehen Sie dort ein wesentlich geringeres Risiko ein, als bei einem Ihnen fremden Restaurant.

Aber beachten Sie unbedingt: Haben Sie den einen Burger neulich vertragen, kann es passieren, dass Sie zwei von der gleichen Sorte beim nächsten Mal nicht vertragen. Denn möglicherweise liegt die Menge der Zutaten des einen Burgers noch unter Ihrer individuellen Toleranzgrenze, die doppelte Menge aber nicht mehr. Entsprechendes gilt, wenn Sie einzelne Komponenten, die Sie allein verzehrt vertragen, miteinander kombinieren.

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Im Zweifel doch besser selbst kochen

Im Zweifel ist es natürlich immer besser selbst zu kochen und sich bewusst und gesund zu ernähren als zwischen Tür und Angel Fast Food zu essen. Denn Fast Food ist nicht als besonders gesund bekannt und macht in den meisten Fällen auch nicht richtig satt. So gesehen hat es auch einen Vorteil, dass Fast Food bei Fructoseintoleranz oftmals nicht so gut vertragen wird. Dadurch kommen Sie nicht so oft in Versuchung, schnell zu Fast Food zu greifen, sondern raffen sich doch eher auf selbst den Kochlöffel zu schwingen.

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