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Tipps gegen Sodbrennen

Tipps gegen Sodbrennen bei Fructoseintoleranz

Neben Durchfall, Blähungen und Co. ist auch Sodbrennen ein häufiges Symptom einer Fructoseintoleranz. Sollten auch Sie als Betroffener einer Fruchtzuckerunverträglichkeit öfter den für Sodbrennen typischen brennenden Schmerz im Hals sowie in der Brust und den regelmäßig damit verbundenen säuerlichen Geschmack im Mund verspüren, kann Ihnen der folgende Artikel weiterhelfen. Denn er hält Tipps gegen Sodbrennen, die durch eine Fructoseintoleranz verursacht werden, für Sie bereit.

Entstehung von Sodbrennen

Bevor es um die hilfreichen Maßnahmen gegen Sodbrennen im Rahmen einer Fructoseintoleranz geht, geht es erst einmal darum, wie es überhaupt zu dem unangenehmen Brennen kommt. Wie das Sodbrennen im Einzelfall entsteht, hängt auch mit dessen Ursache zusammen. Speziell bei einer Fructoseintoleranz kann das Sodbrennen dadurch ausgelöst werden, dass sich nach dem Verzehr von Fruchtzucker sehr große Mengen Gas im Verdauungstrakt befinden. Wenn dieser dann extrem stark aufgebläht ist, kann Druck auf den Magen ausgeübt werden, wodurch der Mageninhalt in die Speiseröhre gedrückt werden kann. Passiert dies, kommt es unweigerlich zu Sodbrennen. Denn mit dem Mageninhalt gelangt auch Magensaft in die Speiseröhre. Der Magensaft ist mit seinem sehr niedrigen pH-Wert von 0,8 bis 1,5 sehr sauer und reizt deshalb die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre.

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Das hilft: Tipps gegen Sodbrennen

Natürlich wäre es am besten Sodbrennen von vornherein zu vermeiden. Sodbrennen, das als Folge einer Fructoseintoleranz entsteht, wird am besten vermieden, indem die individuellen Toleranzgrenzen in Bezug auf die Verträglichkeit von Fruchtzucker strickt eingehalten werden. Das ist aber nicht immer möglich. Hin und wieder passieren auch „Unfälle“ in Sachen Fructose. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn unwissentlich Speisen mit Fruchtzucker verzehrt werden. In solchen Situationen können die folgenden Tipps gegen Sodbrennen helfen.

Vorbeugende Maßnahmen bei Gefahr von Sodbrennen

Machen sich erste Anzeichen eines „Fructoseunfalles“ bemerkbar, zum Beispiel durch Bauchschmerzen und Durchfall, kann die Entstehung von Sodbrennen mit den folgenden Maßnahmen gegebenenfalls noch abgewendet werden:

  • Wer sich jetzt hinlegen will, um sich auszuruhen oder zu schlafen, sollte auf einen leicht erhöhten Oberkörper achten.
  • Wer Kleidung trägt, die am Bauch einengt, sollte sich entweder umziehen und etwas Lockereres anziehen oder unter Umständen den Gürtel der Hose lockern oder entfernen und den Hosenknopf öffnen.

Tipps gegen Sodbrennen im Akutfall

Ist das Sodbrennen bereits da, helfen folgende Tipps gegen Sodbrennen:

  • Nüsse (z. B. Mandeln oder Haselnüsse, aber keine Erdnüsse) binden überschüssige Säure: Zwei bis drei Nüsse sehr gut kauen und erst herunterschlucken, wenn Sie komplett zu Brei zerkleinert sind.
  • Zum Binden der aggressiven Säure eignen sich ebenso Samen (z. B. Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne), Heilerde und Weißbrot.
  • Kaugummi kauen: Durch das Kauen von Kaugummi wird vermehrt Speichel produziert, der die Schleimhaut der Speiseröhre schützt. Aber Achtung: Bei der Wahl des Kaugummis zwecks Verträglichkeit die Zutatenliste beachten.
  • Linderung verschaffen auch Tees aus Kamille, Fenchel oder Kümmel. Diese helfen gleichzeitig sogar noch gegen einen aufgeblähten Bauch.
  • Ingwer in Form von Tee oder ein rohes Stück zum Kauen ist auch ein toller Tipp gegen Sodbrennen.

Weitere nützliche Maßnahmen bei Sodbrennen

Damit die Magensäure keinen Schaden anrichtet, ist viel Trinken wichtig. Denn die Flüssigkeit befreit die Speiseröhre von der aufgestoßenen Magensäure. Geeignet sind insbesondere stilles Wasser oder die genannten Teesorten. Zudem sollte der Mund nach dem Aufsteigen des Magensaftes gut ausgespült und im Anschluss die Zähne geputzt werden. Denn auch der Zahnschmelz kann sonst angegriffen werden.

Zum Abschluss noch ein Tipp: Sollten Sie öfter unter Sodbrennen leiden, ohne einen Bezug zu Ihrer Fructoseintoleranz feststellen zu können, lassen Sie dies in jedem Fall von einem Arzt abklären. Denn Sodbrennen kann auch die Folge einer organischen Erkrankung, zum Beispiel eines Magengeschwüres, sein.

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